
Die Studienbriefe sind für mich meist eine wirklich gute Zusammenstellung der wichtigsten Elemente zum Thema. Diese Dienstleistung ist selten und im Zeitalter der Informationsüberflutung für mich ein grosser Gewinn. Ich finde natürlich auch auf dem Netz Zusammenfassungen, aber hier bin ich sicher, dass ein hohes Qualitätsniveau vorhanden ist.
Ich habe mir vorgenommen, die Dinge möglichst positiv zu sehen und im Blog nicht nur zu meckern, kann es aber natürlich nicht lassen meiner Rolle als konstruktiver Kritiker gerecht zu werden.
Auf einer Skala von 1-100 würde ich die Studienbriefe durchschnittlich bei 80 einordnen, wenn es darum geht ihre Qualität in Bezug auf Nützlichkeit für mein persönliches Lernen zu beziffern. Ich verzichte an dieser Stelle die Begriffe Qualität, Nützlichkeit und persönliches Lernen genauer zu definieren, obwohl genau das wichtig wäre, wie sich im Folgenden zeigen wird.
Ein Schwachpunkt gewisser Studienbriefe
1 ist die Begriffsverwirrung. Dies zeigt sich, wenn man die Briefe nicht nur als groben Überblick verwendet, sondern in die Tiefe gehen möchte und eine gewisse Stringenz wichtig ist. Im Augenblick treffen wir uns wöchentlich, um uns für die Zwischenprüfungen vorzubereiten. In den Diskussionen stellen wir immer wieder fest, dass Begriffe wie
Medien oder
Kommunikation sehr unterschiedlich verwendet werden. Die unterschiedliche Verwendung findet zum Teil auf der selben Seite und manchmal völlig unvermittelt statt.
Vermutlich ist das eine der Schwierigkeiten, die dadurch entstehen, dass eine Verdichtung verschiedenster Theorien, Modelle und Aussagen gemacht werden muss. Trotzdem ist es für uns Studierende schwierig damit umzugehen.
Das Gute daran ist, dass es uns zum Diskutieren bringt.
Trotzdem, zu starke Verkürzungen, zu grosse Vermischung von Begriffen mit unterschiedlicher Definition führen zur Verwirrung. Muss ich mir merken.
1 Am stärksten stelle ich dieses Phänomen in den Briefen zu den Kommunikationswissenschaftlichen Grundlagen fest.