14.1.07

Observatorium


I proudly present: "Das Observatorium"



Mein Medienprojekt ist in eine nächste Phase übergegangen. Die Umsetzung hat begonnen. Am Dienstag werde ich im Fachbereich den Blog Observatorium präsentieren. Während der Betaphase möchte ich den Blog mit einer beschränkten Gruppe von Fachbereichsmitgliedern führen und Erfahrungen sammeln. Dazu habe ich Personen aus den verschiedenen Bereichen ausgewählt und angefragt. Aber der Blog steht allen offen, die gerne mitmachen möchten, niemand soll ausgegrenzt werden.
Das Wiki, welches mit dem Blog zusammenhängt ist noch viel weniger weit gediehen. Aber es soll langsam wachsen, um sich den Bedürfnissen der Dozierenden anpassen zu können. Da alle wenig Zeit haben, soll zu Beginn nicht zu viel verlangt oder vorausgesetzt werden.

11.1.07

mp3 der Zeit

Das Jing und Jang des Lernens ist eine Kunst. Auf jeden Fall für mich. Und ich bin immer noch am Schrauben und Justieren. Wie viel Kopf- und Computerarbeit verträgt es?
Ich musste letzen Sommer feststellen, dass ich mich viel zu wenig bewege, keine Freunde mehr habe, die Anzahl meiner Kinoabende gegen null gesunken ist und die Konzeptmaps in den Studienbriefen als Ersatz für Museumsbesuche hinhalten müssen.
Eine für mich wirklich gute Gegenmassnahme war die Anschaffung eines Birdys. Ich fahre damit morgens zum Bahnhof, falte es mit 4 Griffen zusammen, hop in die S-Bahn, in Zürich wieder aufgeklappt und ins Büro damit. Am Abend fahre ich mit dem Birdy die 25km nach Hause. Weil ich nicht wesentlich mehr Zeit für die Velofahrt als die Zugfahrt brauche, verbrauche ich keine Extrazeit für Sport, die mir sonst wo fehlen würde.
Als Kinoersatz bin ich auf DVDs umgestiegen, deren Konsum ich als kombinierte Belohnung-Entspannung, als gemeinsame Zeit mit Kindern und/oder Partnerin bzw. kulturelle Aktivität abbuchen kann.
Das Ganze ist eine Miniaturisierung und Verdichtung oder gewissermassen ein mp3-Verfahren für meine verfügbare Zeit.

Lernaufgaben abarbeiten

Die einen Lernaufgaben sind für mich eher Fleissaufgaben, die ich mechanisch abarbeiten muss, als Aufgaben, die mich zur Auseinandersetzung mit dem Thema zwingen.
Damit das nicht nur so ist und ich motivierter bin, versuche ich mir zusätzliche Überlegungen anzustellen oder mit jemandem über die Lösung zu diskutieren.
Meist führt das zu erhöhtem Interesse und auch zu mehr Lernzuwachs. Ich gehe zum Beispiel mit Jürg durch den Park und wir diskutieren, ob es sinnvoll ist rein monetäre Berechnungen zur Rentabilität von eLearning-Veranstaltungen zu machen.
Wir kommen zum Schluss, dass die Rahmenbedingungen, die weichen Faktoren eine grosse Rolle spielen und die Sache wird immer spannender. Welche Rahmenbedingungen sind wichtig, wie spielen die Emotionen, Motivation etc. eine Rolle, wovon hängt der Erfolg der Weiterbildung ab? Welches sind die Ziele der Weiterbildung? Ist eine billige Weiterbildung das Ziel? Wie kann die Effizienz und Effektivität gemessen werden und wie wirkt sich das wieder finanziell aus?

Was heisst das für die Aufgabenstellung der Lernaufgaben? Ich vermute, dass es besser wäre zusätzlich zur reinen Reproduktion oder Produktion von Lösungen bei den Lernaufgaben auch eine persönliche Einschätzung, eine Bewertung der Resultate von den Studierenden machen zu lassen. Das vertieft die Auseinandersetzung mit dem Thema und fördert die kritische Betrachtungsweise der eigenen Lösung.