Zur meiner Meinung nach etwas gewagten sprachlichen Konstruktion vom regulativen und operativen Handeln siehe http://onca.online-campus.info/snitz/topic.asp?TOPIC_ID=1364.
PS: Der Beitragstitel ist meist ebenfalls als Link angelegt.
31.12.05
Ada 4 chats in English
Knapp zum neuen Jahr hat Ada nun auch noch ein bisschen Englisch gelernt. Allerdings fällt sie manchmal etwas unvermittelt von der einen in die andere Sprache, was ihr als Bilangue nicht wirklich übel genommen werden sollte.
30.12.05
Wirklichkeit und ihre modellhaften Abbildungen
Die geneigten Betrachter/innen sehen hier ein bildliche Repräsentation der Wirklichkeit, wie sie sich mir am Freitag 30.12.06 durch die Linse einer Canon Digital IXUS V dargeboten hat. Zum Vergleich eine Repräsentation der selben Wirklichkeit dargestellt durch ein Bild einer 3D Repräsention mit dem Medium Lebkuchen. (Sebastian, 2005).


Das Berliner und das Hamburger Modell
Im Zentrum beider Modelle steht der Essbegriff, welcher durch zwei bedeutsame Positionen unterschieden wird:

Berliner Modell
Auf optimales Essen schlechthin ausgerichtet, unterschiedliche Qualititäsziele, hauptsächlich vom Anbieter gesteuert, keine Wahl des Kunden - Berliner bleibt Berliner.

Hamburger Modell
Emanzipatorischer Ansatz, fördert den Entscheidungsbereich des Kunden, Wahl der Zutaten und Grösse durch den Kundern möglich - Hamburger ist nicht gleich Hamburger. 1
Vergleiche auch Lernen durch Wiederkauen.
1 Ausgehend von einem gemässigten konstruktivistischen Ansatz besteht hier mindestens eine Übereinstimmung in der Bedeutung des Begriffes Hamburger, über die Art und den Inhalt, wie dieser hingegen von den Rezipienten persönlich durch olfaktorische, optische und haptische Perturbation konstruiert wird, macht die Theorie keinerlei Aussagen bzw. sagt sie gemäss ihrem Paradigma, sprich Denkbrille (T.Kuhn), dass keine allgemeingültigen Aussagen gemacht werden können.

Berliner Modell
Auf optimales Essen schlechthin ausgerichtet, unterschiedliche Qualititäsziele, hauptsächlich vom Anbieter gesteuert, keine Wahl des Kunden - Berliner bleibt Berliner.

Hamburger Modell
Emanzipatorischer Ansatz, fördert den Entscheidungsbereich des Kunden, Wahl der Zutaten und Grösse durch den Kundern möglich - Hamburger ist nicht gleich Hamburger. 1
Vergleiche auch Lernen durch Wiederkauen.
1 Ausgehend von einem gemässigten konstruktivistischen Ansatz besteht hier mindestens eine Übereinstimmung in der Bedeutung des Begriffes Hamburger, über die Art und den Inhalt, wie dieser hingegen von den Rezipienten persönlich durch olfaktorische, optische und haptische Perturbation konstruiert wird, macht die Theorie keinerlei Aussagen bzw. sagt sie gemäss ihrem Paradigma, sprich Denkbrille (T.Kuhn), dass keine allgemeingültigen Aussagen gemacht werden können.
Kritische und überlegte Position
Am Stil und Inhalt des Studienbriefes "Einführung in die Didaktik" gefällt mir die differenzierte Auseinandersetzung mit der Theorie, die Art der Autor, Prof. Dr. W. H. Peterssen, die einzelnen Schichten der Theorie seziert.
Besonders wichtig finde ich die Einschübe, bei denen er betont, dass man sich immer bewusst sein muss, welchen Hintergrund eine Theorie hat, damit man nicht auf Felder geführt wird und Interessen vertreten muss, die man nicht vertreten möchte.
Hier ein Zitat, das mir am Herzen liegt:
Lehrende sollten die Entscheidung für eine der didaktischen Positionen
mit ihren Modellen vor allem von der Frage abhängig machen, ob sie der impliziten
Legitimation zustimmen können, ob sie daran mitwirken wollen und können, Lernen,
Bildung oder Konstruktion zu fördern. Denn mit der Übernahme eines der Ansätze
fällen Lehrende langdauernde und weitreichende Entscheidungen, die nicht nur die
Oberfläche ihres Berufs, sondern tiefgehende existenzielle Auswirkungen haben.
Nicht nur das alltägliche professionelle Denken und Handeln wird hier gerechtfertigt,
sondern auch die humanistische und gesellschaftliche Tätigkeit des Einzelnen vor sich
selber.
Besonders wichtig finde ich die Einschübe, bei denen er betont, dass man sich immer bewusst sein muss, welchen Hintergrund eine Theorie hat, damit man nicht auf Felder geführt wird und Interessen vertreten muss, die man nicht vertreten möchte.
Hier ein Zitat, das mir am Herzen liegt:
Lehrende sollten die Entscheidung für eine der didaktischen Positionen
mit ihren Modellen vor allem von der Frage abhängig machen, ob sie der impliziten
Legitimation zustimmen können, ob sie daran mitwirken wollen und können, Lernen,
Bildung oder Konstruktion zu fördern. Denn mit der Übernahme eines der Ansätze
fällen Lehrende langdauernde und weitreichende Entscheidungen, die nicht nur die
Oberfläche ihres Berufs, sondern tiefgehende existenzielle Auswirkungen haben.
Nicht nur das alltägliche professionelle Denken und Handeln wird hier gerechtfertigt,
sondern auch die humanistische und gesellschaftliche Tätigkeit des Einzelnen vor sich
selber.
29.12.05
Ada 2
Ich habe nun schon einige Zeit mit ihr verbracht. Das Programmieren ist für mich aufwändig, weil ich kein geübter Programmierer bin. Die Hauptschwierigkeiten sind:
Die grosse Herausforderung ist die Reduktion auf das Wesentliche, denn das Feld ist weit und interessant. Gerne möchte ich Ada ein animiertes Gesicht bieten. Ob das jedoch gelingt werde ich sehen, zum Glück habe das nicht als Ziel formuliert.
- Mangelhafte Anleitungen: Die Personen, welche die Anleitungen schreiben, wissen zu viel und schreiben eine Art Kochbuch oder Schritt für Schritt - Anleitungen. Sie lassen dann aber einen oder zwei Schritte weg und dann sind Dummies, wie ich, aufgeschmissen.
- Versionen der Software: Für die Programmierung gibt es Tutorials und auch Hilfs-Interfaces. Diese entsprechen aber nicht immer genau der Version, welche in den Tutorials angegeben sind. Als Folge macht das Interface nicht genau, was ich möchte und ich muss micht wieder direkt mit dem Code herumschlagen.
- Sprache: Die Tutorials sind in Englisch geschrieben und die Beispiele deshalb auch. Meine Ada sollte aber Deutsch können. Erstens ist es anstrengender komplizierte Anleitungen auf Englisch zu lesen und zweitens ist es wichtig zu merken, was Code und was Beispieltext ist.
- Ich bin definitiv kein Mensch, dem Code mit Beziehungen, Relationen und Bedingungen im Blut liegen. Hier ist viel Arbeit angesagt.
Die grosse Herausforderung ist die Reduktion auf das Wesentliche, denn das Feld ist weit und interessant. Gerne möchte ich Ada ein animiertes Gesicht bieten. Ob das jedoch gelingt werde ich sehen, zum Glück habe das nicht als Ziel formuliert.
28.12.05
Kartoo, die visuelle Suchmaschine
Eine weitere Website, im Zusammenhang mit der Visualisierung des Webs ist Kartoo. Die Suchmaschine zeigt die Verbindungen und die Wertung gefundener Links und Sites graphisch dar. Die Site bietet verschiedeneste Darstellungsarten und Auswahlmöglichkeiten. Untenstehend eine Darstellung
im Expertenmodus zu den Suchbegriffen "peter" "suter" "ICT".
Interessant auch die Angebot zu Peter unter der Rubrik Hotel und eBay, links unten. ;-)
im Expertenmodus zu den Suchbegriffen "peter" "suter" "ICT".Interessant auch die Angebot zu Peter unter der Rubrik Hotel und eBay, links unten. ;-)
Geography of cyberspace

Im Chat mit Elisabeth haben wir uns über web 2.0 unterhalten. Dabei ist die Diskussion auf die Kombinierbarkeit von Informationen und ihre graphische Repräsentation gekommen. Eine Website welche alle möglichen Informationen aus dem Cyberspace graphisch darstellt ist Geography of cyberspace. Die Seite ist auch eine Inspiration, wie Informationen graphisch dargestellt werden können.
Die Beispiele sind 2 Visualisierungen von Gesprächen von webbasierten Chats. Die Visualisierungen wurden von Rebecca Xiong am MIT Media Lab entwickelt. Die
Visualisierungen heissen People Garden (PeopleGarden.pdf) und WebFan.WebFan wird auch dazu verwendet die Frage-Anwort Struktur der Chatbots aus dem ALICE-Projekt zu visualisieren.
20.12.05
iGod
Chatten mit iGod, beichten leicht gemacht.

Langsam taste ich mich in meinem Thema virtuelle Menschen vor und es macht Spass. Ich frage mich, ob ich mit der Programmierung zu recht komme. Es gibt zwar gute Tools und die ALICE-Software, aber wirklich spannend wird es erst, wenn die virtuellen Personen einen eigenen Charakter erhalten. Das ist meiner Ansicht nach ein entscheidender Punkt, er darüber bestimmt, ob es langweilig wird, sich mit einer virtuellen Person auseinander zu setzen oder nicht.

Langsam taste ich mich in meinem Thema virtuelle Menschen vor und es macht Spass. Ich frage mich, ob ich mit der Programmierung zu recht komme. Es gibt zwar gute Tools und die ALICE-Software, aber wirklich spannend wird es erst, wenn die virtuellen Personen einen eigenen Charakter erhalten. Das ist meiner Ansicht nach ein entscheidender Punkt, er darüber bestimmt, ob es langweilig wird, sich mit einer virtuellen Person auseinander zu setzen oder nicht.
Lernen durch Wiederkauen

Beschreiben Sie das gewählte Lern-Vorgehen mit der Ihnen am sinnvollsten scheinenden Lerntheorie. (Umfang max.1200 Zeichen, verantwortlich Peter Suter)
17.12.05
Für den lieben Axel
16.12.05
Optische Humanrezeptoren at biscutella



«Wenn man einen Videofilm zeigt, muss man ihn so zeigen, dass man ihn sehen kann.»
Einfach nicht?
Vielleicht etwas zu einfach, wenn man dann mal «Master of educational media» ist.
Deshalb üben wir hier schon mal:
Das menschliche Auge ist auch der Humanrezeptor für die Aufnahme von bewegten Bildern. Daher geben die psychophysikalischen Eigenschaften des Auges auch die Randbedingungen für die Konzeption des Mediums Video vor. (Studienbrief Multimediale Informationsverarbeitung, S.28, Version 9.12.05)
Abgesehen davon, dass es fachspezifische Ausdrücke und klare Definitionen braucht, ohne die es nicht geht, wenn man genau sein will/muss, tendiert die deutschsprachige, wissenschaftliche Literatur dazu einfache Dinge eher kompliziert zu formulieren. Im Englischen ist das tendenziell eher nicht so. Über mögliche Gründe kann spekuliert werden über mögliche Folgen auch.
Die Teilchenphysiker der ETH Zürich zum Beispiel sind sehr bemüht ihren Fachbereich möglichst publikumsnah und attraktiv beim "Mann von der Strasse", in den Gymnasien und in der höheren Volksschule bekannt zu machen, weil sie erkannt haben, dass davon ihr Nachwuchs, ihre Forschungsgelder und ganz generell das Bild der Wissenschaft abhängt.
Meilenstein 2

Lernziel
Ich beschäftige mich vertieft mit dem Thema «Virtual Humans»
Teilziele
- Termin 6.1.06: Ich habe das Buch von Peter Plantek virtual humans gelesen.
- Termin 3.2.06: Ich habe eine einfache virtuelle Figur hergestellt.
- Termin 3.3.06: Ich habe meine Gedanken zu Einsatzmöglichkeiten von virtual humans im Schulbereich auf mindestens einer A4-Seite zusammengefasst oder in einer anderen Form publiziert.
Den Lernvertrag habe ich mit Jürg Fraefel aus der Gruppe hobbITs abgeschlossen. Ich habe mich entschieden den Vertrag auf Gegenseitigkeit abzuschliessen. Das heisst Jürg muss mir eine Film-DVD schenken, wenn ich meinen Vertrag erfülle. Ich habe mich verpflichtet ihm eine DVD zu schenken, wenn er seinen Vertrag erfüllt hat.
Ich möchte mich auf den Lernvertrag einlassen, obwohl ich weiss, dass ich eigentlich genug motiviert bin, weil ich die Selbsterfahrung nochmals machen möchte. Meine Kursteilnehmenden müssen manchmal ebenfalls einen Lernvertrag abschliessen. Ich kann von der eigenen Erfahrung nur profitieren. Das Arrangement mit dem gegenseitigen Belohnen hat für mich etwas zusätzlich spielerisches, dass den Reiz erhöht.
14.12.05
Podcasting und Lernen
Das Thema wird mittlerweilen vielerorts diskutiert.
Peter Baumgartner z.B. denkt, dass Podcasts als Mittel bei der Beantwortung von Fragen in eLearning Veranstaltungen benutzt werden könnten.
Im Podcast-Wiki werden Ideen und KnowHow publiziert.
Zwei Möglichkeiten, welche ich sehe sind Audioführungen und Oral-History Projekte. Diese zwei Möglichkeiten lassen sich auf allen Stufen der Aus- und Weiterbildung fächerunbhängig einsetzen.
Mehr dazu in späteren Beiträgen
Peter Baumgartner z.B. denkt, dass Podcasts als Mittel bei der Beantwortung von Fragen in eLearning Veranstaltungen benutzt werden könnten.
Im Podcast-Wiki werden Ideen und KnowHow publiziert.
Zwei Möglichkeiten, welche ich sehe sind Audioführungen und Oral-History Projekte. Diese zwei Möglichkeiten lassen sich auf allen Stufen der Aus- und Weiterbildung fächerunbhängig einsetzen.
Mehr dazu in späteren Beiträgen
11.12.05
Learning Design
Heinz beschreibt in seinem Blog einen Ansatz für eLearning Design, der Kurse als eine Art Theater versteht.
Interessanter Ansatz, den ich auch gerne weiterverfolgen möchte.
Beispiele von Learnarrangements sind:
- Rollenspiel Versailler Verträge
- Kompetenz basiertes Lernen
- Learning by Doing
- Problem based Learning
- Literatur Zirkel
Interessanter Ansatz, den ich auch gerne weiterverfolgen möchte.
Beispiele von Learnarrangements sind:
- Rollenspiel Versailler Verträge
- Kompetenz basiertes Lernen
- Learning by Doing
- Problem based Learning
- Literatur Zirkel
7.12.05
Weiterentwicklung von eLearning
In ihrem Zettelkasten macht Elisabeth einen interessanten Hinweis auf eine Artikel von Stephen Downes zur Entwicklung von eLearning.
Tendenziell geht sie weg vom Einweglernen zum selbstgesteuerten, aktiven Mehrweglernen, was z.B. Arbeit mit Wikis und Blogs einschliesst.
Meine eigene Erfahrung als Dozent bestätigt mindestens die Wirksamkeit solcher Lernarangements. Sie sind in der Regel sehr lebendig und lustvoll.
Tendenziell geht sie weg vom Einweglernen zum selbstgesteuerten, aktiven Mehrweglernen, was z.B. Arbeit mit Wikis und Blogs einschliesst.
Meine eigene Erfahrung als Dozent bestätigt mindestens die Wirksamkeit solcher Lernarangements. Sie sind in der Regel sehr lebendig und lustvoll.
4.12.05
Plazes
Artikel aus der SonntagsZeitung vom 4.12.05:
Der Webdienst Plazes.com erlaubt es Nutzern auf der Ganzen Welt Orte, an denen sie sich gerade eingeloggt haben, zu benennen. Verbunden mit einer Registrierung bei Plazes ist es dann möglich diese Person im Netz zu finden. Die benannten - oder wie es Plazes ausdrückt - entdeckten Orte können mit Fotos versehen werden, die Personen mit persönlichen Daten, wie ICQ-Nummer, Skyke etc.
Diesen Dienst zu nutzen kann vieles bedeuten Gefahren, Chancen, Lustiges, Möglichkeiten der Kommunikation, etc. (So ist es zum Beispiel möglich Bekannte an einer Konferenz zu suchen)
Interessant finde ich dabei zu sehen, was mit einer bereitgestellten Möglichkeit geschieht. Wie wird sie sich entwickeln, was wird daraus werden?
Der Webdienst Plazes.com erlaubt es Nutzern auf der Ganzen Welt Orte, an denen sie sich gerade eingeloggt haben, zu benennen. Verbunden mit einer Registrierung bei Plazes ist es dann möglich diese Person im Netz zu finden. Die benannten - oder wie es Plazes ausdrückt - entdeckten Orte können mit Fotos versehen werden, die Personen mit persönlichen Daten, wie ICQ-Nummer, Skyke etc.
Diesen Dienst zu nutzen kann vieles bedeuten Gefahren, Chancen, Lustiges, Möglichkeiten der Kommunikation, etc. (So ist es zum Beispiel möglich Bekannte an einer Konferenz zu suchen)
Interessant finde ich dabei zu sehen, was mit einer bereitgestellten Möglichkeit geschieht. Wie wird sie sich entwickeln, was wird daraus werden?
3.12.05
Denkpause praktisch
1. Pflichten Sie eine Woche lang ostentativ jedem bei, der Ihren Weg kreuzt.
Sie werden erleben, dass Sie das seelisch ungeheuer entlastet. Ausserdem gewinnen Sie auf diese Weise neue Freunde, die entzückt sein werden, dass Sie Ihr Gehirn praktisch nie benützen.
2. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuellsten Meinungsumfragen. Vertreten Sie in Diskussionen stets die Meinung der Mehrheit.
Sie glauben gar nicht, wie das Ihre Popularität steigern wird. In jeder Eckkneipe, und sei sie noch so schäbig, können Sie sich din Übereinstimmung suhlen – geniessen Sie es.
(Hannes Stein; Endlich Nichtdenker; Frankfurt a.M. 2004)
Sie werden erleben, dass Sie das seelisch ungeheuer entlastet. Ausserdem gewinnen Sie auf diese Weise neue Freunde, die entzückt sein werden, dass Sie Ihr Gehirn praktisch nie benützen.
2. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuellsten Meinungsumfragen. Vertreten Sie in Diskussionen stets die Meinung der Mehrheit.
Sie glauben gar nicht, wie das Ihre Popularität steigern wird. In jeder Eckkneipe, und sei sie noch so schäbig, können Sie sich din Übereinstimmung suhlen – geniessen Sie es.
(Hannes Stein; Endlich Nichtdenker; Frankfurt a.M. 2004)
2.12.05
Nicht mehr wegzudenken
Nicht mehr wegzudenken ist mittlerweilen aus keiner Publikation, die sich mit Lernen im
Internet beschäftigt mehr wegzudenken. Nicht mehr wegzudenken hat sich zur Standard-Einleitungsphrase bzw. -Begründung gemausert und wäre als Allgemeinplatz wünschenswerterweise besser wieder weggedacht.
Gedacht der Fall wir würden das Internet jetzt mal kurz wieder wegdenken. Wie würden wir das genau machen? Haben wir da ein gedankliches Paradoxon entdeckt?
Stell dir jetzt mal kein Internet vor, stell dir keinen Apfel vor, keinen saftig roten Apfel!
Wie ist dir das gelungen? Das Hirn ist nicht in der Lage Verneinungen auszuführen. Aus dem Grund sind Befehle, die Verneinungen enthalten, viel wirkungsloser als direkte Befehle.
Nicht auf die Strasse rennen statt hier bleiben, nicht reden statt still sein oder nicht bloggen statt
Internet beschäftigt mehr wegzudenken. Nicht mehr wegzudenken hat sich zur Standard-Einleitungsphrase bzw. -Begründung gemausert und wäre als Allgemeinplatz wünschenswerterweise besser wieder weggedacht.Gedacht der Fall wir würden das Internet jetzt mal kurz wieder wegdenken. Wie würden wir das genau machen? Haben wir da ein gedankliches Paradoxon entdeckt?
Stell dir jetzt mal kein Internet vor, stell dir keinen Apfel vor, keinen saftig roten Apfel!
Wie ist dir das gelungen? Das Hirn ist nicht in der Lage Verneinungen auszuführen. Aus dem Grund sind Befehle, die Verneinungen enthalten, viel wirkungsloser als direkte Befehle.
Nicht auf die Strasse rennen statt hier bleiben, nicht reden statt still sein oder nicht bloggen statt
Virtueller Schmuck
Interessanterweise finden Leute Wege die eingeschränkten Möglichkeiten der paraverbalen Kommunikation zu umgehen. Ein Weg ist die Möglichkeit im Chat oder in Foren sein Bild neben seinem Beitrag erscheinen zu lassen. Die Bilder werden als eine Art virtueller Schmuck, Stimmungsbild oder
Kleidungsersatz gebraucht. Ursprünglich vermutlich als Orientierungshilfe gedacht, wird diese Möglichkeit nun dafür genutzt sich zusätzlich ein Profil zu verleihen. Vor allem Studierende machen regen Gebrauch davon und wechseln die Bilder oft.Möglichkeiten sich zu profilieren bestehen z.B. darin schwarz-weiss Bilder, Grafiken, schräge Fotos oder Symbole zu verwenden, welche einem einer bestimmten Peer-Group zuordnen lassen.
1.12.05
Reflexion zum selbstgesteuerten Projekt
Bis jetzt bin ich voll auf Kurs.
Der Blog selber hat sich verselbständigt, ich merke, dass es mir Spass macht meine Gedanken zum Kurs, den Unterlagen oder Nebenschauplätzen zu notieren. Das hatte ich nicht so erwartet - freut mich deshalb. Dabei helfen die Blogs der anderen Zellen, Gespäche, kurze Chats oder Skype-Telefonate.
Mein Projekt mit den virtuellen Menschen geht auch gut voran. Ich bin am Lesen des Buchs und stelle mit Interesse fest, dass die ersten Kapitel sich mit menschlichem Bewusstsein, Sprache und Charakter befassen. Die Technik kommt erst allmählich ins Spiel. Das kommt etwas unerwartet, aber ist toll, gibt dem Ganzen eine zusätzliche Tiefe. Überhaupt finde ich das Thema spannender als ursprünglich angenommen und freue mich auf mehr. Obendrauf kommt noch, dass der Stil des Autors ein ernsthaftes Thema mit Humor und einer gewissen Leichtigkeit verbinden kann. Etwas, das in englischer Sprache häufiger vorkommt, als im deutschen Sprachbereich.
Mein Anspruch nach Perfektion wird mir vermutlich noch in die Quere kommen, wenn es darum geht eine Figur zu erstellen. Wir werden ja sehen.
Der Blog selber hat sich verselbständigt, ich merke, dass es mir Spass macht meine Gedanken zum Kurs, den Unterlagen oder Nebenschauplätzen zu notieren. Das hatte ich nicht so erwartet - freut mich deshalb. Dabei helfen die Blogs der anderen Zellen, Gespäche, kurze Chats oder Skype-Telefonate.
Mein Projekt mit den virtuellen Menschen geht auch gut voran. Ich bin am Lesen des Buchs und stelle mit Interesse fest, dass die ersten Kapitel sich mit menschlichem Bewusstsein, Sprache und Charakter befassen. Die Technik kommt erst allmählich ins Spiel. Das kommt etwas unerwartet, aber ist toll, gibt dem Ganzen eine zusätzliche Tiefe. Überhaupt finde ich das Thema spannender als ursprünglich angenommen und freue mich auf mehr. Obendrauf kommt noch, dass der Stil des Autors ein ernsthaftes Thema mit Humor und einer gewissen Leichtigkeit verbinden kann. Etwas, das in englischer Sprache häufiger vorkommt, als im deutschen Sprachbereich.
Mein Anspruch nach Perfektion wird mir vermutlich noch in die Quere kommen, wenn es darum geht eine Figur zu erstellen. Wir werden ja sehen.
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