16.12.05

Optische Humanrezeptoren at biscutella




«Wenn man einen Videofilm zeigt, muss man ihn so zeigen, dass man ihn sehen kann.»

Einfach nicht?
Vielleicht etwas zu einfach, wenn man dann mal «Master of educational media» ist.

Deshalb üben wir hier schon mal:

Das menschliche Auge ist auch der Humanrezeptor für die Aufnahme von bewegten Bildern. Daher geben die psychophysikalischen Eigenschaften des Auges auch die Randbedingungen für die Konzeption des Mediums Video vor. (Studienbrief Multimediale Informationsverarbeitung, S.28, Version 9.12.05)

Abgesehen davon, dass es fachspezifische Ausdrücke und klare Definitionen braucht, ohne die es nicht geht, wenn man genau sein will/muss, tendiert die deutschsprachige, wissenschaftliche Literatur dazu einfache Dinge eher kompliziert zu formulieren. Im Englischen ist das tendenziell eher nicht so. Über mögliche Gründe kann spekuliert werden über mögliche Folgen auch.
Die Teilchenphysiker der ETH Zürich zum Beispiel sind sehr bemüht ihren Fachbereich möglichst publikumsnah und attraktiv beim "Mann von der Strasse", in den Gymnasien und in der höheren Volksschule bekannt zu machen, weil sie erkannt haben, dass davon ihr Nachwuchs, ihre Forschungsgelder und ganz generell das Bild der Wissenschaft abhängt.

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