Ich beschäftige mich im Lehrgang nun schon eine Weile mit Lernen, Kommunikation, Didaktik und anderen Fragen, welche Menschen betreffen.Interessanterweise bin ich bis jetzt wenig auf den Genderaspekt gestossen, ausser im Studienbrief Sozialpsychologische Aspekte netzbassierter Wissenkommunikation und als Hinweis, dass educational media ein good practice Gütesiegel für Gender Mainstreaming erhalten hat und um was es sich dabei in etwa handelt. Weitere Hinweise erhält man auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Hinweis: Axel der Link auf eurer Seite ist nicht mehr gültig).
Worum geht es dabei?
Zitat eM: Grundsätzlich meint das Konzept von Gender Mainstreaming, dass bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig berücksichtigt werden, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.
Wir beschäftigen uns an der pädagogischen Hochschule Zürich natürlich ebenfalls mit der Thematik und diskutieren immer wieder, wie konkrete und pragmatische Massnahmen aussehen könnten. Dabei ist mir heute eine interessante Publikation, das Gender-Manifest in die Hände gefallen.
Es geht darin im Wesentlichen um die Frage: Zementiert die bestehende Art sich mit dem Thema auseinanderzusetzen nicht gerade die Stereotypen, dass Männer und Frauen grundlegend anders sind und deshalb Dinge nicht oder besser können als das andere Geschlecht, bzw. reduziert diese Sicht nicht gerade die Menschen auf zweidimensionale Wesen, die entweder so weiblich oder so männlich sind?
Aus dieser Sicht müssen dann in einer Gruppe immer gleich viele Frauen wie Männer sein, weil Frauen nicht über Kompetenzen verfügen können, welche in der Gruppe von den Männern übernommen werden - und umgekehrt.
Dieses Genderdenken/-handeln zementiere gerade das Klischee.
Das Gender-Manifest versucht Wege zu zeigen, wie mit den oben skizzierten Fragen umgegangen werden kann.

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