27.1.06
Wie wäre es, gebildet zu sein?
In der NZZ am Sonntag vom 6.11.2005 hatte es einen interessanten Artikel zum Thema Bildung. Ich habe ihn euch zum Download bereitgelegt.
25.1.06
22.1.06
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Ich freue mich immer über Kommentare, auch wenn diese noch so kurz sind. Natürlich schreibe ich diesen Blog für mich, aber wie beim Sprechen in netucate ist es doch ein anderes Gefühl, wenn eine minimale Rückmeldung kommt - ein virtuelles Atmen, Lachen oder Fragezeichen.
Was heisst das jetzt?
Erstens ist das eine Feststellung, wie es mir geht, zweitens ist es eine Überlegung, wie es vermutlich anderen geht und drittens hat es auch einen gewissen Aufforderungscharakter an euch Leserinnen und Leser.
Ich werde mich auf jeden Fall bemühen in euren Blogs ebenfalls ein Zeichen zu hinterlassen. Es entsteht dadurch ein bisschen mehr Verbundenheit - vielleicht?
20.1.06
Netucate - reduzierte Co-Präsenz beim Sprechen
Die Theorie der social presence gibt mit dem Strang der Co-Präsenz (Ernest Goffman) einen Hinweis darüber, weshalb das Reden in Netucate gegenüber Teamspeak oder Skype als unangenehm empfunden wird.
Das Gefühl in eine Leere hinaus zu sprechen (vrgl. lost alone in cyberspace) entsteht durch die fehlende Wahrnehmung der anderen Gesprächsteilnehmerinnen und - teilnehmer. Man hört keine Stimmen, kein Atmen, kein Lachen.
Das Gefühl in eine Leere hinaus zu sprechen (vrgl. lost alone in cyberspace) entsteht durch die fehlende Wahrnehmung der anderen Gesprächsteilnehmerinnen und - teilnehmer. Man hört keine Stimmen, kein Atmen, kein Lachen.
Axel hat Recht
Im Beitrag zum Verständlichkeitskonzept habe ich die persönliche Meinung von Schulz weggelassen. Das erhöht die Lesbarkeit, wird der inhaltlichen Aussage aber nicht ganz gerecht. Sein Meinungswandel ist sicher eine wichtige Information.
Trotzdem ist sein Stil mit der Verschachtelung und der doppelten Verneinung nicht sehr lesefreundlich. Ich mache hier nochmals einen Versuch.
Mit den Jahren habe ich meine ursprünglichen Meinung geändert. Ich habe gelernt dass
die Trennung zwischen distanzierter Theorie und engagierter Praxis eine Gefahr für genügend reflektiertes Handeln bzw. handlungsrelevante Theoriebildung ist. Eine Trennung verschleiert letztlich nur die Motive.
Trotzdem ist sein Stil mit der Verschachtelung und der doppelten Verneinung nicht sehr lesefreundlich. Ich mache hier nochmals einen Versuch.
Mit den Jahren habe ich meine ursprünglichen Meinung geändert. Ich habe gelernt dass
die Trennung zwischen distanzierter Theorie und engagierter Praxis eine Gefahr für genügend reflektiertes Handeln bzw. handlungsrelevante Theoriebildung ist. Eine Trennung verschleiert letztlich nur die Motive.
Theorie und Praxis in meinem Alltag

Ich habe im Rahmen einer kleinen Teamweiterbildung versucht den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis in einer Präsentation darzustellen. Zusätzlich habe ich einen kleinen Input zur Didaktik gemacht und den Film zur Bildung aus Takt 4 gezeigt. In einem anschliessenden Workshop haben wir uns in Kleingruppen über den Zusammenhang von Theorie und Praxis in unserem Berufsalltag auseinandergesetzt und in filmischer und bloggischer Form ( der vorhergehende Beitrag ist ein Produkt daraus) eine Präsentation unserer Erkenntnisse erstellt.
Der Anlass war aus meiner Sicht ein guter Erfolg.
- Meine Kolleginnen und Kollegen haben sich positiv geäussert, vor allem eine sehr theorieskeptische Kollegin, was mich natürlich sehr gefreut hat.
- Es hat eine sehr intensive Auseinandersetzung statt gefunden.
- Wir sind in der Team- und in Bezug auf Produkteentwicklung einen Schritt weitergekommen.
- Die gewählten Formen der Arbeit, kurzer mehrfach visualisierter Input und die kaum gesteuerte, sehr offene, konstruktivistisch gedachte und kreative Umsetzungs-, Diskussions- und Vertiefungsphase haben zu den erhofften produktiven Ergebnissen geführt. Es ist sogar vorgeschlagen worden, dass wir in unseren Kursen mehr wagen sollten solche offenen Aufgabenstellungen vermehrt einzubauen.
- Ich selber habe viel gelernt und die Weiterbildung mit meinem Alltag verknüpfen können.
Alltagstheorie
Wir publizieren hier exklusiv Ausschnitte aus einem Interview mit einer langjährigen Praktikerin - Frau Silvia Affolter - zum Thema Theorie:
R: Frau Affolter welche Theorien sind für sie in Ihrem Unterricht bedeutsam?
A: Eigentlich brauche ich keine Theorien, wichtig ist mir da Wohl des Kindes.
R. Das heisst sie haben keinerlei theoretischen Hintergrund für ihr pädagogisches Handeln?
A: Wissen Sie mit der Zeit weiss man als erfahrene Lehrerin einfach was wichtig ist.
R: Und was ist Ihnen denn wirklich wichtig, wie planen Sie ihren Unterricht?
A: Wie ich schon gesagt habe, das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt.
R: Und wie würden Sie das Wohl des Kindes definieren?
A: Wichtig sind das Erleben, das Gefühl, viel Handeln, musische Fächer, die grundlegenden Fertigkeiten natürlich auch, wie Lesen, Schreiben - die Kinder müssen sich wohl fühlen.
R: Zum Wohl des Kindes gehört also Lesen und Schreiben?
A: Nein so habe ich das nicht gemeint, sehen Sie es ist eben nicht so einfach das zu beschreiben für Leute, welche von Pädagogik nichts verstehen.
R: Frau Affolter welche Theorien sind für sie in Ihrem Unterricht bedeutsam?
A: Eigentlich brauche ich keine Theorien, wichtig ist mir da Wohl des Kindes.
R. Das heisst sie haben keinerlei theoretischen Hintergrund für ihr pädagogisches Handeln?
A: Wissen Sie mit der Zeit weiss man als erfahrene Lehrerin einfach was wichtig ist.
R: Und was ist Ihnen denn wirklich wichtig, wie planen Sie ihren Unterricht?
A: Wie ich schon gesagt habe, das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt.
R: Und wie würden Sie das Wohl des Kindes definieren?
A: Wichtig sind das Erleben, das Gefühl, viel Handeln, musische Fächer, die grundlegenden Fertigkeiten natürlich auch, wie Lesen, Schreiben - die Kinder müssen sich wohl fühlen.
R: Zum Wohl des Kindes gehört also Lesen und Schreiben?
A: Nein so habe ich das nicht gemeint, sehen Sie es ist eben nicht so einfach das zu beschreiben für Leute, welche von Pädagogik nichts verstehen.
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