10.2.06

Ada 5


Mittlerweilen habe ich weiter an meinem Chatbot gearbeitet. Einerseits äusserlich, indem Ada ein Porträt bzw. ein animiertes Porträt erhalten hat.
Anderseits habe ich am Wortschatz und dem Antwortrepertoire programmiert. Sie erkennt nun mehrere Personen und kann auch gewisse Themen erkennen. Auf bestimmte Fragen kann sie weiter fragen und ja/nein Antworten sinnvoll weiterverfolgen. Damit hier aber keine zu grossen falschen Vorstellungen entstehen - alles auf kleinem Feuer gekocht.

Ich habe mein Ziel sicher erreicht: Ich habe eine einfache virtuelle Figur geschaffen.

Aber ich habe auch viel frustrierende Arbeit gemacht. Vieles ist mir schlicht und einfach zu kompliziert, funktioniert nicht so, wie die Handbücher und mein Leitfaden es beschreiben oder ist so teuer, dass ich mir das nicht leisten will/Kann. Andere Dinge sind zu aufwändig, brauchen zu viel Zeit um mich darin einarbeiten zu können.
Konkret funktioniert in einer Version von Ada die automatische Positionierung des Cursors im Eingabefeld nicht. Ich habe schon alles versucht und ich kann keinen Fehler finden. In der anderen Version funktioniert der selbe Code einwandfrei. Ein anderes Problem ist die Sprachausgabe. Die animierte Version von Ada sollte eigentlich sprechen können - macht sie aber nicht. Ein weiterer Punkt ist die Programmierung, der Antworten, welche im Augenblick ebenfalls einen Fehler aufweist. Ja-Antworten werden von Ada häufig in Zusammenhang mit Jürg beantwortet. Diese Fehler sind frustrierend, aber ich finde die Zeit und Energie nicht mich im Augenblick damit auch noch herumzuschlagen, zumal meine formulierten Ziele ja erreicht sind. Aber dann reizt mich die Aufgabe doch wieder und ich muss mich disziplinieren, dass ich nicht daran weitermache, sondern mich dem Wichtigen zuwende.

Mein Projekt finde ich nach wie vor spannend und ich würde gerne daran weiterarbeiten. Aber ich habe nicht mehr Ressourcen (zeitlich, finanziell und personell) um das zu machen. Zum Glück habe ich diesen Umstand bei der Planung schon berücksichtigt.
Das Thema ist ein riesiges und ständig am Wachsen. Ich habe mir bis jetzt durch meine Arbeit und Recherchen einen gewissen Überblick verschaffen können, was ebenfalls ein Ziel gewesen ist. Was mir zur Erfüllung des Gesamtziels noch zu leisten bleibt, ist eine kurze schriftliche Zusammenfassung zum Thema zu verfassen.

27.1.06

Wie wäre es, gebildet zu sein?

In der NZZ am Sonntag vom 6.11.2005 hatte es einen interessanten Artikel zum Thema Bildung. Ich habe ihn euch zum Download bereitgelegt.

25.1.06

Google Earth für Mac

Wie der Titel sagt, ist die neuste Version für den Mac ab OS 10.4 erhältlich.

22.1.06

Kommentare abgeben


Ich freue mich immer über Kommentare, auch wenn diese noch so kurz sind. Natürlich schreibe ich diesen Blog für mich, aber wie beim Sprechen in netucate ist es doch ein anderes Gefühl, wenn eine minimale Rückmeldung kommt - ein virtuelles Atmen, Lachen oder Fragezeichen.

Was heisst das jetzt?
Erstens ist das eine Feststellung, wie es mir geht, zweitens ist es eine Überlegung, wie es vermutlich anderen geht und drittens hat es auch einen gewissen Aufforderungscharakter an euch Leserinnen und Leser.

Ich werde mich auf jeden Fall bemühen in euren Blogs ebenfalls ein Zeichen zu hinterlassen. Es entsteht dadurch ein bisschen mehr Verbundenheit - vielleicht?

20.1.06

Netucate - reduzierte Co-Präsenz beim Sprechen

Die Theorie der social presence gibt mit dem Strang der Co-Präsenz (Ernest Goffman) einen Hinweis darüber, weshalb das Reden in Netucate gegenüber Teamspeak oder Skype als unangenehm empfunden wird.
Das Gefühl in eine Leere hinaus zu sprechen (vrgl. lost alone in cyberspace) entsteht durch die fehlende Wahrnehmung der anderen Gesprächsteilnehmerinnen und - teilnehmer. Man hört keine Stimmen, kein Atmen, kein Lachen.

Axel hat Recht

Im Beitrag zum Verständlichkeitskonzept habe ich die persönliche Meinung von Schulz weggelassen. Das erhöht die Lesbarkeit, wird der inhaltlichen Aussage aber nicht ganz gerecht. Sein Meinungswandel ist sicher eine wichtige Information.
Trotzdem ist sein Stil mit der Verschachtelung und der doppelten Verneinung nicht sehr lesefreundlich. Ich mache hier nochmals einen Versuch.

Mit den Jahren habe ich meine ursprünglichen Meinung geändert. Ich habe gelernt dass
die Trennung zwischen distanzierter Theorie und engagierter Praxis eine Gefahr für genügend reflektiertes Handeln bzw. handlungsrelevante Theoriebildung ist. Eine Trennung verschleiert letztlich nur die Motive.

Theorie und Praxis in meinem Alltag


Ich habe im Rahmen einer kleinen Teamweiterbildung versucht den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis in einer Präsentation darzustellen. Zusätzlich habe ich einen kleinen Input zur Didaktik gemacht und den Film zur Bildung aus Takt 4 gezeigt. In einem anschliessenden Workshop haben wir uns in Kleingruppen über den Zusammenhang von Theorie und Praxis in unserem Berufsalltag auseinandergesetzt und in filmischer und bloggischer Form ( der vorhergehende Beitrag ist ein Produkt daraus) eine Präsentation unserer Erkenntnisse erstellt.
Der Anlass war aus meiner Sicht ein guter Erfolg.
  • Meine Kolleginnen und Kollegen haben sich positiv geäussert, vor allem eine sehr theorieskeptische Kollegin, was mich natürlich sehr gefreut hat.
  • Es hat eine sehr intensive Auseinandersetzung statt gefunden.
  • Wir sind in der Team- und in Bezug auf Produkteentwicklung einen Schritt weitergekommen.
  • Die gewählten Formen der Arbeit, kurzer mehrfach visualisierter Input und die kaum gesteuerte, sehr offene, konstruktivistisch gedachte und kreative Umsetzungs-, Diskussions- und Vertiefungsphase haben zu den erhofften produktiven Ergebnissen geführt. Es ist sogar vorgeschlagen worden, dass wir in unseren Kursen mehr wagen sollten solche offenen Aufgabenstellungen vermehrt einzubauen.
  • Ich selber habe viel gelernt und die Weiterbildung mit meinem Alltag verknüpfen können.